Aktuelles und Termine

AKTUELL


Neues aus der Welt der deutschsprachigen Jin Shin Jyutsu Vereine
- die Gruppe NEUN -

Es hat sich viel bewegt im letzten Jahr seit der Gründung unseres Fachverbandes. Unter anderem hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, an der Vorstandsvertreter*innen aller vier deutschsprachigen JSJ-Vereine mitwirken, das sind neben dem DF JSJ e.V. noch die Dt. Mary Burmeister Gesellschaft Jin Shin Jyutsu e.V. (www.jsj-ev.info), der Verein Jin Shin Jyutsu Österreich (www.jsj.at) und der Verein Jin Shin Jyutsu Ostschweiz (www.hands-on.works) . Was als Konsensgruppe begann, um sich erst einmal kennen und gegenseitig vertrauen zu lernen, hat sich nun - nach schon intensiven, d.h. z.T. mehrtägigen Treffen mit professioneller Prozessbegleitung - zu einer festen Gruppe für neue Perspektiven in Europa gefügt, der wir den Namen Gruppe NEUN gegeben haben. Was die Gruppe NEUN  bewegt, erfahrt ihr in dem  Flyer hier
David Burmeister von der JSJ inc., das Europabüro, die Lehrer*innen und Organisator*innen sind ebenfalls von der Gründung der Gruppe NEUN und dem Inhalt des Flyers und entsprechenden Anschreiben informiert worden. Über Sylvia Albrecht, die den Newsletter für die Praktikertreffen verschickt, wird auch über die Gruppe NEUN informiert.
Die Gruppe NEUN wird sich weiter regelmäßig treffen. Das erste Mal der JSJ-Öffentlichkeit wird sie sich präsentieren bei dem nächsten Praktikertreffen, zu dem auch die schweizer und österreichischen Praktiker*innen eingeladen worden sind. Eine Einladung dazu haben inzwischen alle Praktiker*innen über das Europabüro erhalten, auf deren Liste sie stehen. An dem besagten Wochenende 14.-16.06.2019 sollte eigentlich das jährliche Organisatorentreffen stattfinden, zu dem David die letzten Jahre immer eingeladen hatte. Dieses Mal hat er das Treffen jedoch kurzfristig abgesagt, weshalb Eika Bindgen von der Dt. Mary Burmeister Gesellschaft die Initiative ergriffen und für das so frei gewordene Wochenende per Mail über das Europabüro zu diesem neuen Treffen mit neuem Inhalt und neuer Struktur eingeladen hat.
Wer diese Mail nicht erhalten kann, kann sie im folgenden Abschnitt nachlesen. 

Wir freuen uns sehr, wenn möglichst viele - auch vom Fachverband - teilnehmen.


Einladung zum Treffen 

aller Organisator*innen und Praktiker*innen

vom 14. - 16. Juni 2019 

im Schloß Tempelhof


Hier die Mail von Eika Bindgen vom 24.02.2019 dazu:

Liebe Jin Shin Jyutsu - Organisatoren und Praktiker!

Letzte Woche erreichte uns die Absage des diesjährigen Organisatoren-Treffens. Nach 24 Jahren das erste Mal! Mehrere von uns hatten daraufhin den Impuls, sich dennoch zu treffen.
Da hier am Tempelhof bereits alles für das Orga-Treffen vorbereitet war, nutzen wir den frei gewordenen Termin und Raum und laden deshalb nun im Namen der Deutschen Gesellschaft für Mary Burmeister Jin Shin Jyutsu e.V. ein zum

Organisatoren- und (dieses Mal auch) Praktikertreffen
vom 14. - 16. Juni 2019

Unter dem Motto: Lasst uns mal reden! wünschen wir uns einen offenen Begegnungs- und Denkraum mit all denjenigen, die die Zukunft von Jin Shin Jyutsu in Deutschland mitgestalten wollen. Es gibt inzwischen so viele engagierte PraktikerInnen!
Seit einigen Jahren befinden wir uns verstärkt in einem Wandel, in dem nicht mehr tragfähige Strukturen sich verändern (müssen), wenn sie weiterhin lebendig und zeitgemäß bleiben wollen. 
Was ist uns wichtig? Was wünschen wir uns? Und was wollen wir überhaupt nicht? Was ist der nächste Schritt? Und für wen? Wie können und wollen wir uns besser vernetzen? Regional-Bundesweit-Landesweit-Europaweit?
In einem angeleiteten, offenen Prozess mit einer Moderatorin (Prozess-Architektin Malu Stiefel) wollen wir von Samstagmorgen bis Sonntag-mittag erarbeiten, ob es gemeinsam getragene Ziele für die Weiterentwicklung von JSJ in Deutschland gibt, was die Organisationsstruktur und die Kultur des Miteinanders betrifft. Genial wäre es, wenn sich am Ende ein paar konkrete gemeinsame Perspektiven gezeigt haben und Menschen bereit sind, mit ihren Kompetenzen dazu beizutragen, diese zu verwirklichen. 
Und selbstverständlich wollen wir Zeit zum Strömen und sich gegenseitig kennenlernen.
Wir bitten Euch, wenn ihr Euch anmeldet, am Freitagabend bis 18:30 anzukommen und bis Sonntagmittag zu bleiben.
Unterkunft und Verpflegung sind hier am Tempelhof zu günstigen Tarifen möglich, der nächstgelegene Bahnhof ist Crailsheim und zum Tempelhof gibt es auch Busverbindungen. 
Bitte meldet Euch am besten sofort, spätestens bis Ende März an:

https://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltung/jsj-2019/

Außerdem werden wir die vorläufige Endfassung des Films zeigen!

Wir freuen uns auf Euer Kommen!
Herzlichen Gruß von Eika

Deutsche Gesellschaft für Mary BurmeisterJin Shin Jyutsu e.V.
Geschäftsstelle:
Tempelhof 3
74594 Kreßberg


BGW

Im November 2018 wurden viele JSJ-Praktiker, namentlich diejenigen, die auf der Praktiker-Liste des Europa-büros eingetragen sind, von der BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege) angeschrieben und gebeten, einen dem Schreiben beigefügten Fragebogen auszufüllen und zurück zu senden.

Der Fachverband hat sich, nachdem er davon Kenntnis erlangt hatte, zeitnah mit der BGW in Verbindung gesetzt. Auch mit dem Europabüro gab es einen Kontakt, der aber ohne konkretes Ergebnis verlief. Leider ist immer noch das Gerücht im Umlauf, der DF JSJ hätte etwas mit der Aktion der BGW zu tun. Das ist jedoch nicht der Fall. Wir sind auch erst danach informiert worden, dann aber rasch aktiv geworden.

Inzwischen konnten wir in einem ausführlichen Telefonat mit der BGW die Sach- und Rechtslage ausführlich erörtern. Fachverbandsmitglieder wurden dazu per Mail ins Bild gesetzt. Das Ergebnis des Telefonats ist auch in den nachfolgenden Link zu den Hintergrundinformationen (siehe unten) eingearbeitet. Hier eine kurze Zusammenfassung:

In seiner letzten Mail vom 13.12.2018 erwähnt das Europabüro die hier einschlägige Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG), auf die sich die BGW beruft. In dem zitierten Urteil vom 19.06.2018 ging es um eine Rentnerin, die eine Praxis für energetische Körperarbeit betrieb. Das BSG hat nochmals klargestellt, dass sowohl anhand der subjektiven Absicht der Praxisinhaberin als auch anhand von objektiven Kriterien, die sich aus öffentlich zugänglichen Quellen über die von ihr angewendeten Methoden ergeben, diese Tätigkeit dem Gesundheitswesen zuzuordnen sei. Dies deshalb, weil die Tätigkeit im weitesten Sinne auf Heilung ausgerichtet ist. Es hat auch klargestellt, dass damit keine Aussage über die Wirksamkeit der Methode getroffen werde und die Pflichtversicherung in der gesetzlichen Unfallversicherung unabhängig davon ist, ob die Leistung von der Krankenkasse übernommen wird. Ebenfalls spielt es keine Rolle, ob die Tätigkeit der Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz bedürfte.

Die BGW ist sich durchaus bewusst, dass viele im Bereich der alternativen Heilmethoden Tätigen wenig verdienen. Allerdings sieht die Satzung für Geringverdiener im Gesundheitswesen keine Befreiung von der Beitragspflicht vor. Insoweit beruft sich die BGW auf entsprechend fehlende gesetzliche Regelungen. Auch das ist von den Gerichten schon für rechtens erklärt worden. 

Die BGW kann wegen der geltenden Verjährungsvorschriften rückwirkend nur für 4 Jahre noch Beiträge nachfordern. Allerdings beginnt die Verjährung erst mit dem Ende des Kalenderjahres zu laufen, in dem der Beitrag fällig geworden ist. Es ist also mit folgendem zu rechnen: Erging der Beitragsbescheid schon 2018, konnte die BGW sogar für 2013 die Beiträge noch nachträglich erheben, weil diese erst Ende 2018 verjährt wären (die Beitragserhebung unterbricht die Verjährung!). Auch 2014, 2015 und 2016 konnten nachgefordert werden, weil diese auch noch nicht verjährt sind. Der Beitragsbescheid für 2018 wird erst im Frühjahr 2019 kommen. Wer in den genannten Jahren 2013 bis 2018 selbständig JSJ ausgeübt hat, muss also mit entsprechenden Beitragsbescheiden rechnen. Näheres gibt es unter dem nachstehenden Link zu Hintergrundinfos.


Hier gibt es weitere wichtige Hintergrundinfos zur BGW.

Online-Webinnre 

für Verbands-Mitglieder und auch für Nicht-Mitglieder

zu rechtlichen und praktischen Fragen 

rund um das aktuelle Thema zur JSJ-Berufsausübung

Der nächste Termin ist schon in Planung - also immer mal wieder reinschauen! 

Die Teilnahme ist für Mitglieder kostenlos. Von Nicht-Mitgliedern erheben wir einen Kostenbeitrag von 10 Euro, der auf Rechnung im Voraus zu entrichten ist. Die Anmeldung erfolgt per Mail über vorstand@df-jsj.de oder unser Kontaktformular. Dann erfolgt für Nichtmitglieder die Rechnungsstellung mit Angabe unserer Bankverbindung. Nach Zahlungseingang (bzw. nach Anmeldung eines Mitglieds) wird eine Teilnahmebestätigung versandt. 

Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt, daher ist es ratsam, sich frühzeitig anzumelden.

Für das Webinar werden ein Headset und Laptop/PC mit Internetzugang benötigt. Eine Anleitung, wie man technisch seine Teilnahme sichern kann, gibt es hier.

Die Verbandsmitglieder werden per Email über das jeweils bevorstehende Webinar informiert.